Häufige Fragen

Ist Hypnose gefährlich?

Hypnose ist grundsätzlich nicht gefährlich. In der Hypnose nimmt man die Geschehnisse in seiner Umgebung wahr und kann darauf reagieren. Es ist auch durchaus möglich selbständig aus dem hypnotischen Zustand zu kommen. Das ist sogar noch viel einfacher als aus dem nächtlichen Schlaf aufzuwachen. Dasselbe gilt auch wenn der Hypnotiseur von einem etwas verlangen würde, was gegen die eigene Überzeugung, Ethik, Religion oder Moral verstossen würde. Solche Suggestionen nimmt man nicht an und befolgt sie auch nicht.
Ein qualifizierter und gut ausgebildeter Hypnotiseur würde schon von sich aus eine solche Situation nie provozieren.

In sehr seltenen Fällen können nach der Hypnose leichte Kopfschmerzen oder Schwindelgefühle auftreten. Nach einem kurzen Moment oder einem Schluck Wasser sind diese aber schnell wieder weg.

 

Verrate ich durch Hypnose intime Geheimnisse?

Nein, definitiv nicht. Sie würden keine Geheimnisse verraten, die Sie nicht auch unter normalen Umständen erzählen würden. Der Verstand ist nach wie vor aktiv und man hat immer die Wahl, sich für das eine oder andere zu entscheiden.

In Wirklichkeit kann man in der Hypnose Wahrheiten über sich selber entdecken, die lange im Unterbewusstsein verborgen waren. Diese Wahrheiten können schon mal unangenehm sein. Genau das ist aber die Absicht der Hypnose und ist der Schlüssel zur therapeutischen Problemlösung.

 

Mache ich in der Hypnose Dinge gegen meinen Willen?

Definitiv nicht. Dies ist das grösste Missverständnis, das allgemein vorherrscht und durch Filme, oder zweifelhafte Bühnenshows gefördert wird. Wie bereits erwähnt, schläft man nicht, ist auch nicht in Ohnmacht oder sonst wie gelähmt oder willenlos.

 

Schlafe ich während der Hypnose? Höre ich etwas, wenn ich in Hypnose bin?

Wie bereits erwähnt, schläft man nicht, wenn man in Hypnose ist. Im Gegenteil, man ist sehr aufmerksam und konzentriert in einem veränderten Bewusstseinszustand und hört alles was um einen herum geschieht. Sie hören alle Stimmen und Geräusche, gleich welcher Art.
In der Selbsthypnose kann es gut und gerne mal geschehen, dass man beim Hören der CD einschläft. Dies ist nicht weiter schlimm. In der Praxis beim Therapeuten wird dies aber nicht geschehen, da ihr Hypnosetherapeut sich sehr aufmerksam um sie kümmert und mit Ihnen im Gespräch ist.

 

Was ist, wenn ich nicht hypnotisiert werden möchte?

Kein Problem, dann funktioniert Hypnose auch nicht. Der beste Hypnotiseur kann nichts bewirken, wenn der Kunde eine defensive oder gar ablehnende Haltung hat. Niemand kann gegen seinen Willen hypnotisiert werden.

 

Wie fühlt sich Hypnose an?

Es ist von Mensch zu Mensch verschieden, wie Hypnose wahrgenommen wird. Es kommt auch ganz klar auf den Grad der Intensität der erreichten Hypnose an.
Einige Menschen fühlen eine bleierne Schwere, andere meinen zu schweben, aber alle spüren eine angenehme Entspannung, wie sie sie zuvor nur vom Schlafen her kennen. Wie zuvor schon erwähnt ist man aber wach, sehr auf sich und den Hypnotiseur konzentriert.

 

Wer kann hypnotisiert werden? Wer nicht?

Jeder Mensch ist, wenn er es zulässt, hypnotisierbar. Ca. 30% der Bevölkerung haben sogar das angeborene Talent, sehr rasch und sehr tief in die Hypnose gehen zu können. Alle anderen können es erlernen solange man bei klarem Verstand ist und einen durchschnittlichen IQ besitzt.
Je phantasievoller und je grösser die Fähigkeit sich zu konzentrieren, desto einfacher kann eine Person hypnotisiert werden. Willensschwäche oder Willensstärke haben nichts mit dem Grad der Hypnotisierbarkeit zu tun.
Kinder sind, sobald sie entsprechend das Verständnis für die Sprache entwickelt haben, sehr gut zu hypnotisieren, da sie absolut keine Vorurteile oder Ängste gegenüber der Hypnose entwickelt haben.
Nicht hypnotisierbar sind Menschen, die nicht den notwendigen Verstand oder die Mindest-Intelligenz aufbringen, Worte und Gestik des Hypnotiseurs im Kopf in Bilder und Gefühle umzusetzen.

 

Bin ich „willensschwach“ wenn ich hypnotisiert bin oder werde ich es?

Dieses Vorurteil wird immer wieder vorgebracht. Nein, im Gegenteil, es beweist sogar eine gewisse Willensstärke, sich kontrolliert gehen zu lassen und sich dabei zu entspannen. Man wird auch nach hundertfacher Hypnose nicht willensschwach.

 

Kann ich ausgenutzt werden, wenn ich in Hypnose bin?

Wie bereits früher erwähnt, ist der oder die Hypnotisierte fähig zu unterscheiden, ob ihm/ihr ein Kommando des Hypnotiseurs gefällt oder nicht.
Es besteht ausserdem ein natürliches Vertrauensverhältnis zwischen der/dem Kundin/Kunden. Um dieses Vertrauensverhältnis aufzubauen und zu erfahren dient das Gespräch (Vorgespräch), das der eigentlichen Hypnose vorausgeht.

 

Kann die Hypnose Veränderungen in meinem Körper verursachen?

Sehr wohl kann Hypnose Veränderungen in unserem Körper herbeiführen. Es gibt unzählige Beispiele dafür, welche sogar solch traumatische Themen wie Krebs betreffen. Man muss sich vor Augen halten, dass jede Idee oder jeder Gedanke eine physische Reaktion verursacht.

 

In welchen Fällen wird Hypnosetherapie am häufigsten mit Erfolg angewendet?

In den meisten Fällen werden Gewohnheiten, Verhaltensweisen und suggerierte Glaubenssätze therapiert. Solange das starke innere Bedürfnis für eine Veränderung da ist, führt Hypnosetherapie auch zum Erfolg.

 

Was kann man mit Hypnose sonst noch kurieren, beeinflussen oder bewirken?

Die Liste ist lang und zeitweilig stösst es auf Erstaunen bei den Laien und Experten, was alles durch Hypnosetherapie kuriert und beeinflusst werden kann. Es gilt folgende Regel: Alles was im Leben „angelernt“ oder „eingetrichtert“ ist, kann durch Hypnose auch wieder rückgängig gemacht werden.
Konzentrations- und Gedächtnisschwächen, Insomnia, Durchschlafstörungen, Migräne, Leistungssteigerungen im Sport, Phobien und Ängste allgemein, Depression, Stress Management, Burn Out Syndrom, Dentalanästhesie, Sexualität (nicht organische Impotenz, Frigidität, Sex, etc.), schmerzfreie Geburt, Allergien, Asthma, Alkoholismus, Spielsucht, Ticks und Spleens, Lernen, Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl,  Motivation, Stottern, Bettnässen, Rauchen u.v.m.

 

Wann funktioniert Hypnose nicht?

Das Bedürfnis für eine Veränderung muss von der betroffenen Person selber kommen. Es nützt nichts, wenn die Ehefrau ihren Mann (oder umgekehrt) zum Rauchstopp oder zur Alkoholentwöhnung schickt. Die Person muss von sich aus diese Veränderung wollen. Ansonsten fehlt der nötige Wille und die Emotionen für die Veränderung. Zudem besteht eine innere Ablehnung was eine effiziente Behandlung erschwert oder gar verunmöglicht.
Natürlich soll dies niemanden daran hindern, eine nahestehende Person auf die Möglichkeiten der Hypnose hinzuweisen, denn dies ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Und sobald sich die Person mit dem Thema befasst, kann sie selber zur Überzeugung kommen, dass die Hypnose ein konkreter Lösungsansatz für das Problem ist.

 

Was kann man mit Hypnose nicht „heilen“?

Angeborene, organische Störungen oder Missbildungen können nicht „geheilt“ werden. Was „kaputt“ ist, kann nicht wieder hergestellt werden. Aber wir können möglicherweise das Leben und/oder den Umgang mit einer Situation vereinfachen oder erträglicher machen.

 

Was ist der wichtigste Faktor in der Hypnosetherapie?

Das Vorbereitungsgespräch ist der Schlüssel zum Erfolg in der Hypnosetherapie. Auch wenn der Kunde sagt, dass er keine Fragen hat, ist es zwingend erforderlich, dass der Hypnotiseur ein aufklärendes, detailliertes Gespräch führt.
Es kommt immer wieder vor, dass ein Kunde auch nach dem Vorgespräch noch Fragen hat oder Unklarheiten bestehen. Es kann auch sein, dass er sich zu vielen Themen noch gar keine Gedanken gemacht hat. Aus diesem Grund trenne ich in der Regel das Vorgespräch, von der eigentlichen Hypnosetherapie-Sitzung damit Unklarheiten oder Unsicherheiten das Resultat der Hypnose nicht negativ beeinflussen.

 

Wie schnell werde ich Veränderungen feststellen?

Veränderungen können sofort, bereits nach der ersten Therapie, auftreten. In vielen Fällen sind die Symptome sofort weg und das Problem gelöst. Es ist aber auch immer vom Thema und der Komplexität der Ursachenauflösung, sowie von der betroffenen Person abhängig. So kann es durchaus vorkommen, dass für die Auflösung mehrere Sitzungen notwendig sind.

 

Wie funktioniert Hypnose?

In der Hypnose sind wir entspannt, konzentriert und aufnahmefähig. Das Bewusstsein, wo die Logik, das rationelle und analytische Denken, das Kurzzeitgedächtnis und die Willenskraft angesiedelt sind, tritt temporär in den Hintergrund und das Unterbewusstsein, wo Langzeitgedächtnis, Emotionen, Selbstschutz und Gewohnheiten beheimatet sind, tritt in den Vordergrund.
Das Bewusstsein hat einen Schutz aufgebaut, der nur Suggestionen akzeptiert, die „Sinn“ machen. Das bedeutet aber, dass wir Veränderungen im Unterbewusstsein, nur sehr schwer umsetzen können. Die Hypnose umgeht diesen „Kritischen Faktor des Bewusstseins“ und greift auf das Unterbewusstsein zu, um die gewünschten Veränderungen herbeizuführen.
Definition: Hypnose ist die Umgehung des Kritischen Faktors des Bewusstseins und die Etablierung von geeignetem, selektivem Denken.

 

Was haben Regressionen und Rückführungen für einen Stellenwert?

In der Therapie ist die Regression eines der wichtigsten und effizientesten Mittel an die wirkliche Ursache für ein existierendes Problem zu kommen. Unser Leitspruch heisst deshalb auch: „Regress to cause and fix it!“ („zurück zum Ursprung und diesen reparieren“)
Regression in der Therapie bedeutet, den ISE (Initial Sensitizing Event) zu finden, um ihn zu desensibilisieren, damit das Problem, welches sich daraus entwickelt hat, verschwindet. Normalerweise sind diese Ursprünge (ISE) in der frühen Kindheit oder Jugend zu suchen und absolut verständlich und nachvollziehbar. Es gibt aber auch erstaunliche Spontanregressionen in andere Zeiten, frühere Leben oder andere geografische Regionen, welche nur sehr schwer nachzuvollziehen sind. — Was ist das genau? Ob die Person nun wirklich bereits einmal gelebt hat, oder ob es ein Produkt der eigenen Phantasie ist, kann bis heute nicht abschliessend beantwortet werden. Wichtig ist aber lediglich, dass die entsprechende Ursache für ein Symptom geklärt wird.

 

Worauf sollte ich achten, wenn ich zu einem Hypnosetherapeuten gehe?

Hypnose ist Vertrauenssache. Es wird eine Beziehung aufgebaut, welche auf Kooperation beruht. Man soll sich gegenüber dem Therapeuten wohl fühlen und keine Abneigungen verspüren. Es ist genau gleich wie bei Ärzten, Psychiatern oder Psychologen und deshalb nicht anders zu beurteilen.
Auf Ihre Fragen sollen Sie kompetente und logische Antworten bekommen. Antworten wie „ich weiss nicht“, „nicht wichtig“ oder die ausweichend und unzureichend beantwortet werden, sollten Sie misstrauisch machen?

 

Kann/soll ein Hypnosetherapeut Krankheiten diagnostizieren?

Nein. Ein Hypnotiseur ist nicht darin ausgebildet, Krankheiten zu erkennen und Diagnosen zu stellen. Dies ist ganz klar Ärzten vorbehalten. Wenn also jemand zum Hypnotiseur geht wegen Schmerzen, kann der Hypnotiseur wohl helfen, muss aber sicherstellen, dass die Schmerzen durch einen Arzt abgeklärt wurden und damit der Freigabe für eine Hypnosetherapie nichts im Wege steht.

 

Hat Religion, Esoterik oder Schwarze Magie etwas mit Hypnose zu tun?

Nein! Hypnose ist ein natürlicher Zustand, in dem wir uns mehrmals pro Tag befinden ohne dass es uns wirklich bewusst ist. Beispielsweise bei einem „Tagtraum“ oder beim Lesen eines spannenden Buches. Es ist also nichts Aussergewöhnliches daran.

 

Wenn Hypnosetherapie so toll ist, warum wird es nicht öfters praktiziert?

Schwierig zu sagen, aber es beruht sicherlich auch auf alt hergebrachten Vorurteilen und tief verankerten Ängsten davor, das Unbekannte genauer kennen zu lernen. Wir können aber feststellen, dass speziell in Zahnarztpraxen mehr und mehr mit Hypnose anstelle von lokaler Narkose gebohrt oder gar operiert wird.

 

Warum warnen einige Ärzte vor reinen Hypnosetherapeuten?

Warum soll jemand nach nur 2 – 3 Wochen Ausbildung in Hypnosetherapie ähnlichen oder gar besseren Erfolg in der Therapierung von Menschen haben, als jemand der Jahre damit verbracht hat, Medizin oder Psychologie zu studieren?
Kann nicht sein, oder? Genau diese Meinung herrscht unter den betroffenen Berufsgattungen vor. Ich bin jedoch überzeugt, dass sich dies über kurz oder lang ändern wird und das wahre Potential der Hypnosetherapie mehr und mehr erkannt wird. Ideal wäre, wenn speziell Ärzte sich der Hypnosetherapie annehmen und helfen würden, die heute bekannten Grenzen auszuweiten. Oft wird der einfache Weg vergessen. Wieso kompliziert, wenn man’s auch einfach haben kann?
Hypnose darf jedoch nicht als „Allerweltsheilmittel“ verstanden oder verkauft werden; das wäre unseriös. Auch hier gibt es Grenzen, welche respektiert werden müssen. Nur Ärzte sind ausgebildet, um Krankheiten und Störungen zu diagnostizieren, was der reine Hypnosetherapeut definitiv nicht ist und auch nicht befugt dazu ist.

 

Wie lese ich einen Hypnotiseur aus?

Das Internet bietet eine Vielfalt an verschiedensten Hypnotiseuren. Wichtig zu beachten sind sicher das Erscheinungsbild, die Professionalität mit welcher Kunden behandelt werden und die Erfahrung. Welche Versprechen werden gemacht? Klingen diese realistisch? Geht er auf Ihre Wünsche ein?
Ich ziehe es vor, mich mit dem Auftraggeber persönlich zu treffen und gleichzeitig die Ziele und Absichten zu besprechen. Im Gespräch gehe ich dann auf die individuellen Wünsche ein und passe die Therapie an.

 

Kann ich den Erfolg einer Therapie beeinflussen?

JA! Und wie!
Nur wenn Sie persönlich bereit sind, sich auf die Methode einzulassen, werden Sie die Erfolge erzielen, für welche Sie in die Therapie kommen. Für den Erfolg einer Sitzung ist es von grossem Vorteil, wenn Sie bereits vorher so präzise wie möglich formulieren, wie Ihr persönliches Ziel in Bezug auf das zu bearbeitende Thema aussieht. Machen Sie sich Notizen zu diesen Zielen.
Ein Beispiel: Sie möchten durch Hypnose Ihren Muskelaufbau beschleunigen. Anstelle der Einstellung „Irgendwie bin ich zu schwach, machen Sie mal was“ wäre es sinnvoller, sich so zu formulieren: „Ich möchte durch die Hypnose zusätzlich 5 kg Muskelmasse aufbauen und meine Trainingsdisziplin hierfür stärken, sowie meinen Körper auf die abgestimmte Zusatzproduktion der dafür notwendigen chemischen Prozesse einstellen“.